Unterschreiben
Petition
INITIATIVE ENTWICKLUNG
Auch in ökonomisch schwierigen Zeiten darf Entwicklungszusammenarbeit nicht als Almosen, sondern muss als internationale Verpflichtung und als wichtiger Beitrag zu einer positiven „Weltinnenpolitik“ verstanden werden. Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit müssen als wesentliche Bestandteile einer zukunftsorientierten Außenpolitik betrachtet werden.
BESSER
Die österreichische Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit muss die gesetzlich festgelegten Oberziele - Armutsminderung, Einsatz für Frieden und Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung - tatsächlich in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Der Anteil jener Mittel, der direkt den Partnerländern in Form von Programmen und Projekten zugute kommt, muss im Zuge der notwendigen Mittelerhöhung überproportional steigen.
MEHR
Wir mahnen die Einhaltung der internationalen Verpflichtungen (0,51% des BNE als öffentliche EZA bis 2010 in der Folge Erreichung des 0,7% Ziels bis 2015) und eine gesetzliche Grundlage für die Bereitstellung der dafür benötigten Mittel ein.
GEMEINSAM
Andere Politikbereiche (z.B. Landwirtschaft, Umwelt oder Handel) müssen die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit auf nationaler sowie auf internationaler Ebene z.B. in der Europäischen Union, den Vereinten Nationen und den internationalen Finanzinstitutionen unterstützen.
Für eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit muss ein nationaler Umsetzungsplan erarbeitet werden. Voraussetzung dafür ist ein offener Dialog zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit, der Wissenschaft und der Wirtschaft.
